Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen

Hohenzollernbrücke Köln: Reiterstatue des Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen


Die rechtsrheinisch, flußabwärts aufgestellte Statue (nordöstlich der Brücke) zeigt Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen.

Friedrich Wilhelm IV. wurde 1755 geboren und regierte Preußen von 1840 bis zu seiner schweren Krankheit (etwa ab 1857/58). Ab 1857 ist er regierungsunfähig, offiziell endete seine Regierungszeit im Jahre 1861.


1842 Im Jahre 1842 wird in Köln, in seinem Beisein, die Grundsteinlegung zur Vollendung des Kölner Doms zelebriert. Der Dombau, der für viele Jahre stillgestanden hatte, wird damit u.a. auch zum Symbol für die Gegenwart der Hohenzollernmacht am Rhein.
1847/48 Karl Marx und Friedrich Engels veröffentlichen das "Manifest der Kommunistischen Partei"
1848 Am 18. März kommt in Preußen es zur Märzrevolution.
  In der Folge konstituiert sich am 18. Mai 1848 in der Frankfurter Paulskirche mit insgesamt 545 Abgeordneten die Nationalversammlung.
  Noch am 5. Dezember des gleichen Jahres erklärt Friedrich Wilhelm IV. eine oktroyierte Verfassung. Diese schreibt ein Dreiklassenwahlrecht für Preußen fest.
1849 Am 28. April 1849 lehnt Friedrich Wilhelm IV. die ihm angetragene Kaiserkrone des deutschen Reiches ab. Politisch bringt er damit zugleich das Werk der Frankfurter Paulskirche, die Nationalversammlung, noch im gleichen Jahr zum Scheitern.
  Etwa zeitgleich beginnt das Zeitalter der Nationalstaaten ...
1855 In Köln beginnt man mit dem Bau der Hohenzollernbrücke, ursprünglich als Holz-/Kastenbrücke. 1859 wird sie eröffnet. Seit der Römerzeit ist sie wieder die erste feste Brücke über den Rhein.
1857 Zwar spricht man im Jahr 1857 von einer ersten Wirtschaftskrise (während des Zeitalters der Industrialisierung). Dennoch ist Preußen während dieser Jahre insgesamt betrachtet eindeutig Gewinner aus der allgemeinen wirtschaftlichen Expansion.

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