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Wie mag erst die innere Pracht des Gebäudes gewirkt haben, als noch Marmor, bemalter Stuck, Statuen und Goldmosaiken die Wände geschmückt haben? Wer überhaupt mag zu dem Raum Zugang gewährt bekommen haben, wenn der imperiale Herrscher, in der Halbkreisapsis sitzend, Audienz hielt? |
Zu Zeiten der Völkerwanderungen wurden Decken und Fenster zerstört. Es blieb ein ruinöser Mauerring mit meterdicken Wänden (2,70 m, teilweise dicker). Dieser gewährte in den kommenden Jahren einer kleinen fränkischen Siedlung Schutz. |
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Ab 1615 wurde durch Kurfürst Lothar von Metternich mit dem (An-)Bau des kurfürstlichen Palastes begonnen. |
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Der Neubau in Stil des Rokoko beeindruckt durch eine Vielzahl Details und spiegelt damit den verspielten Stil der damaligen Zeit, die ganz im Gegensatz zur monumentalen Art des Altbaus steht. 1794, mit dem Einmarsch der französischen Revolutionstruppen in Trier fällt die Stadt den Franzosen zu. Anschließend kommt es zu einer Umnutzung des Palais als Kaserne. Die einstmals zerstörten Wände der Palastaula wurden ab 1844 bis zum Jahr 1856 wieder aufgebaut. |
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Alle Fotos und Text von CRaB.